FVU Handball-Damen im Torrausch / Herren 1 mit Abwehrbollwerk

  • von
Herren 1 – TuS Ottenheim 2 25:19 (13:9)
Wie schon im ersten Heimspiel war eine agile und gut geordnete Abwehr – gepaart mit einem gut aufgelegten Torhüter – der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer Manndeckung auf den Ottenheimer Spielmacher wollte man die Gäste zunächst für einige Minuten aus dem Konzept bringen. Da Oldie Marcel Slota diese Rolle aber exzellent ausführte, entschied sich Trainer Jürgen Zapf diese Defensivformation das ganze Spiel über durchzuziehen. Dahinter bildeten die übrigen fünf FVUler eine Wand. Und kamen die Gäste doch einmal durch, war fast immer beim Youngster Alexander Baumann im Tor Schluss. Schon zur Halbzeit zeigte sich der FVU mit den einstelligen Gegentoren zufrieden und wusste, dass diese Stärke wieder einmal der Grundstein für einen Sieg sein könnte. Erfreulich war auch, dass die FVU-Handballer den Vorsprung trotz nur zehn eingesetzten Spielern clever und souverän ins Ziel brachten. Dies hat man in der Vergangeheit leider schon zu oft anders erlebt. Nach wie vor schleierhaft scheint es, wie ein eigentlich nur in der Abwehr eingesetzter Spieler mit 11 Toren Top-Torschütze werden kann: Scheinbar hat das „Entersbacher Phantom“ mal wieder zugeschlagen! Nächste Woche geht es zum verschweren Auswärtsspiel nach Schramberg, bevor am 26. Oktober Hornberg zu Gast ist.

Es spielten: Alex Baumann (i.T.), Andreas Baumann 11/6, R. Bachlmayr 4, P. Schwarz 4, M. Slota, C. Stehle, M. Heimburger 1, L. Büdel, S. Stehle 2, S. Devantier 3 

Damen – Tus Ottenheim 2 38:21 (16:9)
Genauso erfolgreich, aber mit Fokus auf die Offensive, zündeten die Damen seit langem mal wieder einmal ein Offensivfeuerwerk allererster Güte. Im beinahe fehlerlosen Offensivspiel der FVU-Handballerinnen konnten selbst Manndeckungen und sonstige Umstellungen der Gäste keine Nervositäten auslösen. Nach dem etwas enttäuschenden Saisonstart wirkt v. a. die Art des Sieges wie Balsam auf der Seele der Damen und des neuen Trainers Klaus Isenmann. Wenn man überhaupt jemanden herausheben kann, ist es Pia Lehmann, die mit 13 Toren aus dem Spiel heraus das vielleicht beste Match ihres Lebens spielte. Und nicht nur das: Im Archiv des Handball Servers (seit 2010) findet sich kein Spiel mit mehr als 31 geworfenen FVU-Toren. Somit geht diese Begegnung – unter Vorbehalt – als Rekordsieg mit den meisten geworfenen Toren in die Geschichte der FVU-Handball-Damen ein! Wer einen Gegenbeweis der seit 1987 existierenden Damenmannschaft zum nächsten Heimspiel vorbeibringt, dem winkt ein kühles Gratis-Getränk von der Presseabteilung für die Klarstellung der Tatsachen.

Es spielten: C. Lehmann (i.T.) , N. Mahrt 5, P. Lehmann 14/1, K. Oehler 1, K. Hoog, K. Devantier, S. Pfundstein 5, J. Rehm, C. Baumann 11/1, F. Suhm 2/1