Hombe steht nach Erfolg im Viertelfinale des Bezirkspokals

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FVU I – SV Oberkirch I 3:2 (2:1; 2:2)
Dieser Pokalabend im Eckwaldstadion war wieder jeden Cent des Eintrittsgeldes wert: Der FVU rang am Mittwochabend den Bezirksliga-Aufstiegsaspiranten Oberkirch mit 3:2 nach Verlängerung nieder. Das Siegtor fiel in Unterzahl. In einer temporeichen Partie war der FVU in der ersten Halbzeit klar Chef im Ring. Das starke Mittelfeld mit Marius Schütze, Thomas Sobieranski und Jens Alender kombinierte gefällig. Florian Moser sorgte für einen Auftakt nach Maß und markierte nach Flanke von Goalgetter Stefan Schwarz das frühe 1:0 (3.). Nach einer Traumkombination über mehrere Stationen erhöhte Schwarz mit einem sehenswerten Volleyschuss auf 2:0 (31.). Der Goalgetter hätte sogar das 3:0 erzielen können, doch Oberkirchs Keeper Florian Streif tauchte im Eins-zu-Eins-Duell flink zur richtigen Seite ab (38.). Durch einen Foulelfmeter kamen die Gäste durch Leon Voss noch kurz vor der Pause zum 1:2-Anschlusstreffer (43.). Pech für den FVU, dass Cheftrainer Jochen Fischer zur Halbzeit die verletzten Schlüsselspieler Marius Schütze und Thomas Sobieranski auswechseln musste. Oberkirch bekam nun deutlich Oberwasser, und der schön herausgespielte Ausgleichstreffer durch Mika Braun fiel nicht unverdient (78.). Der FVU war nun angeschlagen, rettete sich aber in die Verlängerung. Dort zeigten die Blau-Weißen angetrieben von den Fans im Eckwaldstadion eine echte Energieleistung. Selbst die zwischenzeitliche Unterzahl – Youngster Bastian Schütze wurde mit Gelb-Rot vom Feld geschickt – hinderte den FVU nicht daran, das 3:2 zu erzielen. Florian Moser hatte auf der rechten Seite seinen Turbo gezündet und wurde rabiat abgecheckt: Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Goalgetter Schwarz bombensicher zum 3:2 (95.). In der anschließenden Abwehrschlacht wurde der bärenstarke Innenverteidiger Michi Schwarz zum Fels in der Brandung. Nebenmann Marvin Totzke stand ihm in nichts nach. Überragend war auch FVU-Keeper Dirk Haase, der alle Oberkircher Abschlussversuche stark parierte und eine große Sicherheit und Ruhe ausstrahlte. So durfte nach 120 Minuten Pokalfight der Einzug ins Viertelfinale bejubelt werden. FVU-Chefcoach Jochen Fischer, der in Oppenau wohnt, meinte nach dem Sieg gegen den Renchtal-Rivalen strahlend: „Jetzt bin auch ich Derby-Sieger!“