Ein Leben im Zeichen der Kameradschaft und des Ehrenamts: Der FVU-Ehrenamtsbeauftragte Dieter Heitzmann gratulierte Hubert Schwarz im Namen des FVU herzlich zum 60. Geburtstag.

Fan, Spieler, Torwart, Schiri, Hähnle-Meistro und FVUler durch und durch: Der FVU gratulierte Hubert Schwarz herzlich zum 60. Geburtstag. Foto: FVU
Wenn ein Verein auf Menschen wie Hubert Schwarz bauen darf, dann ist das ein Geschenk. Am 18. Dezember feierte mit ihm ein echtes Original des FVU seinen 60. Geburtstag. Ein Mann, dessen Name untrennbar mit dem Verein verbunden ist und der seit Jahrzehnten mit unermüdlichem Einsatz, großer Leidenschaft und gelebter Kameradschaft das Vereinsleben prägt. Seine Fußballlaufbahn begann vor rund 40 Jahren, als ihn Trainer Paul Armbruster für den aktiven Fußball begeisterte. Damals wimmelte es beim FVU vor Spielern, sodass es zeitweise sogar eine Dritte Mannschaft gab. Hubert Schwarz spielte zehn Jahre lang in der Zweiten Mannschaft, ehe ihn das heutige Ehrenmitglied Franz Hoferer auf eine neue Aufgabe ansprach: die Schiedsrichtertätigkeit! Hubert Schwarz sagte kurz entschlossen zu – und ist für den FVU seit nunmehr 25 Jahren als Schiedsrichter auf den Sportplätzen der Region im Einsatz. Zwischen 50 und 70 Spiele pfeift er jährlich, dazu kommen unzählige Einsätze bei Dorfturnieren, bei denen er ehrenamtlich für die jeweiligen Ausrichter die Spiele leitet.
Doch sein Engagement endet nicht auf dem Spielfeld. Seit über 40 Jahren ist er im Kilwi-Zelt unersetzlich, insbesondere wenn er seine legendären Hähnchen zaubert. Angelernt wurde er einst von Alfred Rehm, von dem er sogar die geheime Gewürzmischung anvertraut bekam. Ob hinterm Grill, beim Aufbau oder bei Arbeitseinsätzen unter dem Jahr – wo Hilfe gebraucht wird, ist Hubert Schwarz zur Stelle. Für ihn ist das selbstverständlich. Auch die Jugendarbeit lag ihm stets am Herzen. Mehrere Jahre war er gemeinsam mit seinem Freund Wolfgang Stinz als Fußball-Jugendleiter tätig. In dieser Zeit organisierten beide fünf Jahre lang herrliche Zeltlager für die Jugend auf der Nill. Unvergessen sind dabei die herzlichen Begegnungen mit Rainer und Leni Kuber, den damaligen Nillwirten, bekannt als die „Bärenwirte“ von Oberharmersbach, bei denen der FVU stets willkommen war.
Was Hubert Schwarz bei all seinen Tätigkeiten antreibt, ist vor allem eines: die Kameradschaft – sei es beim Fußball, bei der Kilwi oder bei der „Saumusik“, die ihr treues Mitglied natürlich auch nach allen Regeln der Kunst hochleben ließ. Fragt man sich, woher diese Energie und Hingabe kommen, lautet die Antwort schnell: aus einer wahrlich „verrückten“ Fußballfamilie. Mutter Luise, inzwischen 90 Jahre alt, ist bei jedem Spiel auf dem Sportplatz. Bruder Martin und Schwägerin Martha sind aus dem Vereinsleben nicht wegzudenken, die Neffen Stefan und Michael stehen als Spieler der Ersten Mannschaft auf dem Platz, und die Geschwister Ursula und Reiner unterstützen den FVU ebenfalls mit ebenso großem Engagement. Eine Familie, die den Verein lebt – und das seit Generationen. FVU-Ehrenamtsbeauftragter Dieter Heitzmann bedankte sich von Herzen bei Hubert Schwarz, gratulierte ihm mit Präsenten zu seinem 60. Geburtstag und wünschte ihm alles Gute, vor allem Gesundheit. Möge er dem Verein noch lange erhalten bleiben – denn Menschen wie er sind für einen Verein schlichtweg Gold wert.
